Ladakhi Cashmere

Das Gold des Changtang

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Finest Cashmere from the hearts of the Himalayas

the Soul of the Nomads

& the Hair of the GOAT

Semi-Nomade ✷ Firmengründer ✷ Vater

Ich wurde in einer semi-nomadischen Bauern-/Hirtenfamilie im Dorf Teri geboren, 90 km östlich von Leh in der Region Changthang, die an Tibet grenzt. Ich lebte zu Hause bei meinen Eltern und Großeltern, studierte in der Dorfschule bis zum Abschluss der fünften Klasse und kümmerte mich in meiner Freizeit um unsere Schafe und Ziegen und hütete sie.

Während meiner höheren Sekundarschulbildung in Leh hatte ich die Gelegenheit, Indien und China zu bereisen, um mich in den verschiedenen Technologien der Cashmere-Produktion (Scheuern, Enthaaren, Spinnen, Weben usw.) auszubilden. Dies ergab sich, als das Textilministerium in Zusammenarbeit mit der lokalen Regierung ein Projekt zur Enthaarung von Pashmina in Leh vorbereitete. Nach Abschluss der Ausbildung arbeitete ich sieben Jahre lang als Techniker für das Projekt bevor ich mich selbstständig gemacht habe.

Be natural
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Im Jahr 2009 begann ich Nawang Phuntsog, ein Kleinunternehmen, das Cashmere-Artikel herstellt und verkauft, bevor ich in Vollzeit mein Geschäft betrieb. Inspiriert wurde ich zu diesem Unternehmen durch die Liebe, die ich für die Nomaden empfinde, die diese Tiere aufziehen, für die Tiere selbst und für die Regionen, in denen sie umherziehen. Da ich in einer halb-nomadischen Familie aufgewachsen bin, wollte ich mein Erbe bewahren, so kam es zu „Nomadic Woollen Mills“. Die Herstellung von Ladakhischen Cashmere-Produkten höchster Qualität, 100% rein, hat für uns höchste Priorität. Alle unser Cashmere wird direkt in Ladakh hergestellt. Wir führen auch einige Wollprodukte; die Wolle stammt aus Ladakh, aber sie wird in Kaschmir und im Punjab verarbeitet. Irgendwann, sobald es wirtschaftlich machbar ist, werden wir nur noch lokale Ladakhische Produkte führen.

nomadicwoollenmills.com

Philosophie & Ethik

Etwa 30 % des Cashmere sind handgesponnen und handgewebt. Die Schals, Stolen und Tücher, die von Hand gewebt werden, werden in Haushalten in und um Leh hergestellt, während die maschinell gewebten in unserem Werk in Choglamsar hergestellt werden. Wir führen z.B. auch Mützen etc., die von einheimischen Frauen handgestrickt werden, sowie handgesponnene Garne aus Cashmere.

Vieles von dem, was heute als Cashmere oder Pashmina verkauft wird, stammt aus China und ist entweder gefälscht oder mit anderen Fasern vermischt. Kaschmir- und nepalesische Weber und Hersteller beziehen ihr Rohkaschmir in der Regel aus China, so dass sie jede einzelne Charge testen müssen, wenn sie sicher sein wollen, dass sie reines Cashmere erhalten. Das ist natürlich eine Menge Arbeit, so dass die meisten bestenfalls nur stichprobenartig prüfen.

Im Gegensatz dazu beziehen wir unser gesamtes Cashmere direkt von den Nomaden, mit denen wir eine sehr persönliche Bindung haben, so dass wir wissen, dass es reines Cashmere ist. Wenn du Cashmere von Nomadic Woollen Mills kaufst, kannst du dich darauf verlassen, dass du unverfälschtest Cashmere erhältst. Wenn du unser Cashmere kaufst, unterstützt du die Nomaden des Changthang. Und wir sind stolz darauf, dass unsere Cashmere-Produkte allesamt Produkte aus fairem Handel sind.

100% feinstes Cashmere von den Changpa Nomaden aus dem Hohen Himalaya, handgewebt von Ladakhi Frauen aus Ladakh – Little Tibet direkt zu dir für ein ultraleichtes & wärmendes Erlebnis.

Du erhältst diverse Schals in Natur- sowie in frohen Farben, exklusiv bei uns vor Ort, vorerst nur in Pempelfort.

Little Tibet

Ladakh liegt an den westlichen Hängen des Himalaya und erstreckt sich bis zum Karakorum-Gebirge, entlang des Flusses Indus und ist Teil des indischen Bundesstaates Jammu & Kaschmir. Die tiefsten Täler liegen bei 3.000 Metern und die höchsten Gipfel bei 7.000 Metern. Klein-Tibet, wie es aufgrund seiner tibetisch-buddhistischen Kultur auch genannt wird, hat eine lange Geschichte und war einst ein Königreich. Und im Laufe der Geschichte änderten sich die Grenzen, es kam vor, dass sich die ursprüngliche tibetische Changthang Hochebene nun auf mehrere Länder ausdehnte.

Ladakh und ZanzskarDies zum Entsetzen der seit Tausenden von Jahren dort lebenden Changpa-Nomaden. Die wichtigsten Faktoren, die die Kultur und die Traditionen Ladakhs beeinflussen, sind Klima, Isolation und Unzugänglichkeit. Diese Umstände führen zu einer sehr pragmatischen Kultur. Aufgrund der extremen Kälte und des rauen Winterwetters ist Ladakh während eines Großteils des Jahres von der Außenwelt isoliert. Aus der Notwendigkeit heraus haben Ladakhis Traditionen & Techniken entwickelt, um ihre Ressourcen unter spezifischen und extremen klimatischen Bedingungen optimal zu nutzen. So beruhen ihre Sitten und Gebräuche auf einer Ursprünglichkeit der Not.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Ladakhis in erster Linie Wolle für den eigenen Gebrauch spinnen und weben, gelegentlich auch zum Verkauf. Der Bedarf an Wärme macht das Spinnen und Weben von Wolle zu einer notwendigen Tätigkeit. Sowohl das fertige Kleidungsstück als auch der Akt seiner Herstellung sind Teil der Identität der Ladakhis. Frauen spinnen die Wolle der Schafe zur Herstellung von Kleidungsstücken, und eine „Spinnerin“ zu sein, ist nicht losgelöst von einer ladakhischen Frau. Es ist eine Facette ihrer Identität, denn ihre anderen wesentlichen Handlungen sind: Hüten und Ackerbau.

Interessante Infos findest du z.B. hier:

Peaceful Societies UNCG.edu | Ladakhi
LocalFutures.org – Ancient Futures – a book by Helena Norberg-Hodge moving portrait of tradition and change in Ladakh (“Little Tibet”)

Changpa Nomaden

Das Changthang-Plateau liegt im östlichen Teil von Ladakh und grenzt an die tibetische Region Chinas im indischen Bundesstaat Jammu & Kaschmir, der zum Hindukusch-Himalaya gehört. Es erstreckt sich über eine Fläche von 22.266 km² /8,600 sq Meilen, mit einer durchschnittlichen Höhe von 4.000-5.500 m/14-15.000 ft über dem Meeresspiegel, wobei Teile des Plateaus 5.800 m/19.000 ft erreichen. Die Topographie besteht hauptsächlich aus ausgedehnten Hochebenen, die von tiefen Schluchten durchschnitten werden. Der majestätische Fluss Indus, der aus Tibet herausfließt, schlängelt sich durch die Region.

Chantang / Changthang / Qangtang / - Karte Tibetischer Kulturraums © commons.wikimedia.org/wiki/User:Lencer

Obwohl es sich um eine Wüste in großer Höhe handelt, gibt es 10-12 Seen, darunter den wunderschönen Tso Moriri, sowie eine ähnliche Anzahl von Sümpfen. Das Naturschutzgebiet der Changtang-Kaltwüste umfasst das gesamte Gebiet. Es ist die Heimat des Kiang, des tibetischen Wildesels, sowie des seltenen vom aussterben bedrohten Schwarzhalskranichs. Die rauen Bedingungen haben zu einigen außergewöhnlichen Eigenschaften der Vegetation geführt, und es wurden dort mehrere seltene und gefährdete Heilpflanzen gefunden.

Auf dem Changthang leben etwa 15.000 Nomaden und Halbnomaden, darunter viele tibetische Flüchtlinge. Die Menschen im Changthang nennen sich selbst „Changpa„, was „Nordländer“ bedeutet.
Die Männer erledigen die meisten Arbeiten im Freien, darunter das Kämmen des Cashmeres, um die groben äußeren Haare zu entfernen, das Scheren der Schafe, das Sammeln der Yak-Wolle, den Verkauf der Wolle und des Cashmeres, das Hüten der Tiere und den Einkauf von Lebensmitteln und Kleidung für die Familie. Die Frauen übernehmen hauptsächlich das Melken, Kochen, Spinnen, Weben und die Kindererziehung sowie die Pflege der Jungtiere.
Die Wirtschaft der Region basiert ausschließlich auf der Viehzucht, hauptsächlich Yaks, Schafe und Kaschmirziegen sind die Haupteinnahmequelle im Chanthang.

Im Gegensatz zu vielen anderen nomadischen Hirtenvölkern ziehen die Changpa nicht von einer Klimaregion in eine andere. Ihre Reichweite beträgt oft nur etwa 15-55 km. Sie müssen alle paar Monate umziehen, weil die Vegetation im Changthang so spärlich ist. Sie folgen Jahr für Jahr denselben Migrationsrouten und halten sich jedes Jahr in denselben Lagern auf. Viele der Lager haben feste Steinmauern für Korridore und zum Schutz der Zelte.

ruralindiaonline.org – The Changpas who make cashmere

Das goldene Garn

Ladakhi Cashmere, auch Layna genannt, stammt von den Changra-Ziegen (Capra hircus laniger), die im Himalaya beheimatet ist und einzig wahre Herkunft von echtem Cashmere. Sie sind auch  in den Regionen des Trans-Himalaya, einschließlich der Mongolei, Iran, Afghanistan und einigen Teilen Zentralasiens zu finden.

Cashmere ist eine sehr feine, weiche und außergewöhnlich warme, flaumige Wolle, welche aus dem Unterfell Changra-Ziegen gewonnen wird, die in den extremen Klimazonen der Bergweiden in Ladakh weiden. Sie ist eine der wertvollsten und vielseitigsten unter den tierischen Fasern.

Die harten Winterbedingungen der abgelegenen Region Changthang sind für die Produktion von feinstem Cashmere unerlässlich. Die Ziegen werden von den Changpa Nomaden aufgezogen und gehören wir ihre Kinder zur  Familie. Cashmere wird durch Kämmen der Ziegenhaare mit einem speziellen Kamm gewonnen, nicht durch Scheren wie bei Schafwolle; dies geschieht im Hochsommer, damit die Ziegen Zeit haben, ihr Fell vor dem Wintereinbruch wieder dicker werden zu lassen.

Eine große Vielfalt an Luxusgütern – sowohl gestrickt als auch gewebt – wird aus ihr hergestellt. Ladakh produziert weniger als 1% des gesamten Rohkaschmirs der Welt, aber es ist das feinste der Welt. Der langstapelige Ladakhi-Cashmere hat eine Faserlänge, die sich gut zum Handspinnen eignet, und einen Durchmesser, der ideal für Strickwaren ist.

Die Verarbeitung von Cashmere-Produkten umfasst folgende Schritte: Inhalt folgt noch – Work in Progress

Was ist Pashmina? Pašmina ist ein anderer Name für Cashmere, und wird im indischen Subkontinent hauptsächlich für Schals / Stolen aus Cashmere-Wolle verwendet. Der Ursprung entstammt aus dem Persischen  Wort pašm „aus Wolle gefertigter Schal“.

Da Kaschmir, oder auch Cashmere geschrieben bzw. Pashmina nicht geschützt ist, wird er heutzutage auch oft für z.B. Schals aus reinem Polyester oder Viskose verwendet (welche dann für 10 € erhältlich sind) oder andere Produkte missbraucht.

GOAT – Greatest Of All Times

Ohne mich gäbe es überhaupt kein Cashmere!

GOAT The Greates Of All Times

Cashmere Care

Cashmere ist ein hervorragender Wärmespeicher und schützt im Winter bei kalten Temperaturen. Da es jedoch auch bis zu 30 % Feuchtigkeit aufnehmen kann, ohne sich feucht anzufühlen ist es auch für heißeren Tage im Sommer super geeignet. Diese herrliche Faser ist weich, zart und extrem leicht, somit aber aber auch schnell strapaziert.

Wie pflegst du es daher am besten?

Cashmere-Produkte sollten nur gewaschen werden, wenn es wirklich notwendig ist. Wie alle Tierhaarfasern verfügt Cashmere-Wolle über selbstreinigende Eigenschaften.

In der Regel freut sich Cashmere daher am meisten über ein regelmäßiges Lüften z.B. während der Nacht auf dem Balkon, denn Cashmere-Wolle wie auch andere Naturfasern, benötigt viel frische Luft zum Atmen. Dies ist die beste Reinigung die du solchen Fasern „antun“ kannst.

Cashmere Care Banner

Dies gilt auch, wenn dein gutes Stück lange im Schrank gelegen hat.

Cashmere liebt es, trocken & luftig aufbewahrt zu werden. Lüfte es für einige Stunden und die Fasern, welche lange niedergedrückt waren, richten sich wieder herrlich auf. Damit verfliegt auch der natürliche Geruch den Tierhaarprodukte aufweisen in kürze.

Als Mottenschutz kannst du ein Lavendel-Säckchen, ein Stück Zedernholz oder Zirbenholz in den Schrank legen. Bedenke nicht nur wir Menschen lieben diese Luxusfaser sondern auch Motten was ein Leckerbissen ist. Zusätzlich kann du das Cashmere mit einem Parfum zart einsprühen – das mögen Motten gar nicht.

Sollte es dennoch nötig sein, weil sich Schmutzanhaftung auf dem guten Stück befinden,  reicht es ggf., dass du nur vorsichtig die betroffenen Stelle mit Wollwaschmittel oder zur Not mit einem Naturhaarshampoo einweichst und anschließend auswäschst.

Wichtig verwende ausschließlich natürliches Waschmittel, welches extra für Tierhaar / Wolle gedacht ist. Diese enthalten keine Bleichmittel, Aufheller oder Weichspüler dafür jedoch die nötige rückfettende Wirkung und zerstören nicht die Faser So bleibt die natürliche Schutzschicht der Wollfasern erhalten.

Wir empfehlen z.B. Sonett – Olivenwaschmittel, Kaell – KASCHMIRLIEBE , etc.. Alternativ kannst du auch ein mildes Naturhaarshampoo verwenden.

Wenn es denn doch die Wäsche sein soll, empfehlen wir Handwäsche mit lauwarmen Wasser.

Bitte vermeide ein Reiben oder Rubbeln, um die Fasern nicht zu beschädigen. Vorsichtig ausdrücken- nicht wringen, auf ein Handtuch legen, einrollen und nochmals vorsichtig ausdrücken. Danach liegend trocknen lassen, vermeide direktes Sonnenlicht oder direkte Hitze durch z.B. die Heizung.

Bei Bedarf kannst du es bei kleiner Stufe Bügeln, aber unbedingt ein Tuch als Zwischenlage benutzen.

Sollte deine Waschmaschine über ein Wollprogramm verfügen, kannst du das gute Stück durchaus bei max. 400 U/Min bei max 30° waschen.  Anschließend liegend trocknen lassen, z.B. auf einem Handtuch, vermeide direktes Sonnenlicht oder direkte Hitze wie z.B. die Heizung.

Bei Bedarf kannst du es bei kleiner Stufe Bügeln, aber unbedingt ein Tuch als Zwischenlage benutzen.

Die Bildung kleiner Wollknötchen, auch Pilling genannt, ist bei Kaschmir sowie allen Naturfasern leider unvermeidlich (ohne Behandlung von schwerer Chemie) und ein Hinweis auf die Qualität und Reinheit des Gewebes.

Die KPilling Wollkam Holznötchen entstehen durch Reibung auf der Oberfläche des Textils, weil sich dann die feinen Faserenden umeinander verschlingen. Die störenden Knötchen sollten auf keinen Fall abgeschnitten oder abgezapft werden, sondern mit einem speziellen Wollkamm wie z.B. dieser hier sanft auskämmen. Dies ist pflegender und schonender für deine Wolle. Wende durchaus ein wenig mehr Druck an.

Nach diesem Hairstyling ist dein Cashmer-Schätzchen wieder wie neu:-).

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