Meine kleine Auszeit
Yoga ist für mich immer eine kleine Auszeit, raus aus dem Alltags- und vor allem Arbeitsstress und hinein in meine kleine „Wohlfühlblase“. Hier kann ich mich zumindest für eine kurze Zeit ganz auf mich, meinen Körper, aber auch meinen Geist konzentrieren und die restliche Welt komplett ausblenden – zumindest klappt das in den allermeisten Fällen. Yoga hilft mir insoweit, die Probleme aus dem „normalen“ Leben einmal von außen betrachtet ins rechte Licht zu rücken und mich darauf zu besinnen, was wirklich wichtig ist im Leben. Für mich ist eine Yogastunde daher immer auch eine Art Bestandsaufnahme des Alltags und Korrektur in Bezug auf die Bedeutung vieler Dinge und Vorgänge.
Hinzu kommt für mich als Rückengeschädigter, dass mir Yoga ohne gezieltes Rückentraining hilft, die Probleme relativ mühelos in den Griff zu bekommen und mir mehr Beweglichkeit zu verschaffen.
Am Ende einer Yoga-Stunde fühle ich mich daher immer ein Stück weit geistig gereinigt und aufgeräumt sowie bereit für neue Taten.



